Veranstaltungen für Patienten und Angehörige

Ergänzend zur medizinischen Betreuung der Patienten der Ruhr-Epileptologie (Klinik für Neurologie, UK Knappschaftskrankenhaus Bochum) bietet die GmedBKW den Bereich Sozialepileptologie an. Dieser umfasst folgende Angebote:
 
Derzeit wegen Corona ausgesetzt

MOSES-Schulungen sind ein von der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie (DGfE) zertifiziertes Gruppen-Schulungsprogramm für Patienten ab 16 Jahren mit Epilepsie und deren Angehörige.

Wie laufen die Schulungen ab?
In 16 Stunden (verteilt auf 2 Tage) werden in der Gruppe insgesamt 9 Module 60-90 min bearbeitet. Themen sind zum Beispiel:
  • Basiswissen über Epilepsie
  • Erklärungsmodelle zur Epilepsie für sich selbst und Kontaktpersonen
  • Leben mit Epilepsie
  • Therapiemöglichkeiten und Prognose
  • psychosoziale Aspekte
  • u.v.m.
Was ist das Ziel?
Durch MOSES sollen Patienten mit Epilepsie
  • die Krankheit und ihre Auswirkungen verstehen
  • lernen, mit der Krankheit umzugehen und sie aktiv bewältigen
  • diagnostische und therapeutische Maßnahmen kennenlernen und verstehen
  • Verständnis für psychosoziale Fragen und Aspekte entwickeln
  • Selbsthilfe und Eigeninitiative stärken
  • Botschafter der eigenen Krankheit werden
  • Im Alltag mit möglichst wenig Einschränkungen leben
Kurz: Patienten sollen zu Experten ihrer Erkrankung werden.

Unsere zertifizierten MOSES-Trainer sind
  • Dr. med. Wenke Grönheit, Ärztin für Neurologie, Schwerpunkte Epileptologie, Epilepsie und Schwangerschaft, Palliativmedizin
  • Anja Lindemann, Epilepsiefachberaterin

Was kostet eine Teilnahme an der MOSES-Schulung?

Bei gesetzlich versicherten Patienten übernimmt in der Regel die Krankenkasse die Kosten. Es muss aber zuvor ein Antrag auf Kostenübernahme gestellt werden. Das machen wir für Sie.

Bei privat versicherten Patenten gibt es keine einheitliche Regelung. Hier muss ein individueller Antrag bei der Krankenkasse gestellt werden.

Wie melde ich mich zur MOSES-Schulung an?
Eine Anmeldung zur MOSES-Schulung ist möglich
Die Terminverinabarung erfolgt anschließend persönlich mit Frau Lindemann.
Derzeit wegen Corona ausgesetzt

Die Diagnose Epilepsie hat für viele Betroffene und ihre Angehörigen nicht nur medizinische, sondern auch soziale Konsequenzen.

Unser Angebot der individuellen Epilepsiefachberatung soll Ihnen bei sozialen Fragestellungen rund um das Thema Epilepsie einen Kompass bieten. Sie kann zum Beispiel aufzeigen, wo Nachteilsausgleiche möglich sind. Wir können für Sie zwar keine Antragstellung übernehmen, Ihnen aber wichtige Informationen und Tipps geben, wie soziale Folgen der Epilepsie abgemildert werden können.

Unser Beratungsangebot umfasst:
  • Das Themengebiet Epilepsie in Schule, Studium und Beruf
  • Patienten mit Epilepsie in Wohnheimen und beschützenden Einrichtungen
  • Fahrtauglichkeit und Mobilitätsunterstützung
  • Fragen zur Schwerbehinderung / Nachteilsausgleiche
  • Unterstützungsmöglichkeiten im Spannungsfeld Epilepsien und Familie
  • Risikovermeidung bei Epilepsien
  • Beratung zu Sport, Reisen etc.
  • u.v.m.
Die Beratungen werden durch unsere Epilepsiefachberaterin durchgeführt. Es handelt sich nicht um eine ärztliche Beratung. 

Die Kosten für eine 60 minütige Epilepsiefachberatung betragen 60.

Die Buchung Ihres Beratungstermins verläuft wie folgt:
Schritt 1: Terminvereinbarung über das Sekretariat: 0234-299-3993 (Mo.-Fr. 8:00-13:00 Uhr).
Schritt 2: Online-Anmeldung über das Anmeldeformular
Schritt 3: Zahlung der Beratungsgebühr per Überweisung
Schritt 4: Beratung

Tipp:
Reichen Sie ihre Fragen vorab über das Online-Anmeldeformular ein. Das erleichtert die zielgenaue Vorbereitung Ihrer Beratung.